DAS SIND WIR
Seit über 20 Jahren leben wir jetzt schon mit mindestens einem Belgischen Schäferhund zusammen. Wir, das sind Ulli und Meike Krug mit samt unseren eigenen 3 Nachkommen. Angefangen hat alles ganz harmlos. Familie war eigentlich komplett (damals noch 2 Söhne), man besaß ein kleines Häuschen, und was fehlte da noch? – na klar ein Hund. Es wurden Rasselexikone gewälzt und geschaut und sich informiert und am Ende stand dann der Entschluss fest – ein Belgier, genauer ein Tervuere sollte es sein. Kurze Zeit später zog dann auch schon der erste Belgier bei uns ein. Obwohl ich mir schon damals eine Hündin wünschte, überließ ich die Wahl Ulli, da er „eigentlich gar keinen Hund wollte“. Die Wahl fiel – wie sollte es man anders erwarten – auf den größten Rüden aus dem Wurf.haus Buddha (Asko vom Sommerwind) hielt was er versprach, auch später hatte man immer etwas mehr von ihm. Aber das war alles nebensächlich, denn er war der Hund, der Ulli davon überzeugte, dass man ohne Hund nur Halb soviel erleben kann. Und halb, das war auch eineinhalb Jahre später das Stichwort, als abermals der Wunsch bei mir nach einen weiteren Hund aufkam. Dieses Mal konnte ich mich durchsetzen und meine langersehnte weibliche Verstärkung kam ins Haus. Wir hatten von Charlene von der Alten Hansestadt erhofft, dass auch sie groß und substanzvoll werden würde, hatten wir doch die gleichen Linien wie bei unserem Rüden gewählt, es kam aber schon wieder anders. Substanzvoll ja – Größe na ja – Rassetyp und Verhalten – jawoll! Und so entstand schnell der Entschluß – mit dieser Hündin soll gezüchtete werden.Nach einem berufsbedingten Umzug und nachdem wir erst einmal unsere eigene Spezies noch einmal vermehrt hatten (endlich auch eine menschliche, weibliche Verstärkung in dieser Familie) erblickte 1995 der erste Wurf „vom Westensee“ das Licht der Welt. Es folgten weitere mit Charlene 1996 und 1998. 1997 kam zudem Hummel (Belsique’s Hippi of Fanni) aus Dänemark zu uns. Eigentlich für die Zucht vorgesehen und auch zugelassen, haben aber mehrere Umstände dazu geführt, dass sie niemals zum Einsatz kam und unsere Zucht erst einmal eingestellt wurde. Nach dem Tod von Charlene 2005 konnten wir nicht lange ohne einen zweiten Hund sein, weder wir Menschen noch Hummel. Der Tenor in der Familie war wieder für einen Rüden. Eigentlich wollte ich nur einen Welpen in Norwegen anschauen, da lief mir aber bei der Züchterin der schon einjährige Fakaiser’s Karim als Notvermittlung über den Weg. Ich konnte seinen Augen nicht widerstehen und so kam er statt eines Welpen mit zu uns. Doch Zwei sind Einer und Einer ist Keiner, nur ein dreiviertel Jahr später wurde unser Rudel schon wieder verstärkt. Diesmal zog es uns nach Frankreich und ein lang gehegter Wunsch meinerseits wurde erfüllt ein kleiner „Bois du Tot“ Hund Namens Bogart zog zu uns in den Norden.2008 sollte dann Farbe ins Spiel kommen. haus1Es zog uns abermals nach Frankreich und mit zu uns kam ein kleiner Belgier mit „Ganzkörpermaske“, auch Groenendael genannt. DaVinci du Bois du Tot war seitdem im wahrsten Sinne des Wortes das „schwarze Schaf“ in Westensee. Im Frühjahr 2009 beendete ich zudem meine Ausbildung zum Spezialzuchtrichter für Belgische Schäferhunde und gebe seitdem mein Bestes um diese Rasse in ihrem Aussehen und Verhalten zu erhalten. Im September 2009 kam dann  wieder ein Mädel zu uns, ich hatte seit längerem doch wieder das Bedürfnis selbst zu züchten – und dazu braucht man nun mal eine Hündin . Daiquiri van Moned hat innerhalb kürzester Zeit mit ihrem Charme und ihrer Frechheit jeden ob Mensch oder Hund um ihre süßen kleinen Pfoten gewickelt. Sie entwickelte sich vielversprechend und wurde im Herbst 2011 im DKBS e.V. zur Zucht zugelassen. Im Frühjahr 2012 schenkte sie uns dann unseren ersten Wurf nach einer Zuchtpause von über 12 Jahren. Seitdem ist das Zuchtfieber wieder ausgebrochen in Westensee.  2015 wurde dann das erste Mal ein Wurf Groenendael in unserer Zuchtstätte geboren, und hoffentlich können wir das mit unserer Nachwuchshündin weiter führen. Leider mussten wir in den letzten beiden Jahren aber auch schmerzliche Verluste erleiden. Wir mussten uns erst 2015 viel zu früh von Da Vinci trennen und vollkommen unerwartet in diesem Jahr auch von unserem absoluten Traumhund Bogart. Aber wie alle unsere Hunde, leben sie unseren Herzen weiter. Denn jeder von ihnen hat auch unser eigenes Leben beeinflusst und unsere Persönlichkeiten ein wenig geformt. Wir werden auch in Zukunft in kleinem Rahmen (ein – höchstens einmal zwei – Würfe pro Jahr) züchten, denn ich habe mir auf meine Fahne geschrieben, dass jede Verpaarung für mich immer auch sinnvoll für die Rasse sein sollte. Damit auch zukünftig möglichst viele neue Besitzer Freude an dieser Rasse haben können.Sollte durch diese Seite bei Ihnen Interesse an dieser Rasse geweckt worden sein, so können sie gerne mit mir in Kontakt treten, uns besuchen und die Hunde und uns in Natura kennen lernen.

 

Die Züchterin
Meike

Meike Krug